Der »Dienstwagen für die MFA« erfährt in Hausarztpraxen hohe Zustimmung.

 

Die Einführung des VERAH®Mobil hat die Stellung der Medizinischen Fachangestellten (MFA) in der Hausarztzentrierten Versorgung Baden-Württemberg (HZV) deutlich gestärkt. Seit Mai 2013 können Hausärzte hier im Rahmen des Vertrags zur HZV  ihre Versorgungsassistentinnen (VERAH®) mit einem Kleinwagen ausstatten, der zu besonders günstigen Konditionen geleast werden kann. Für das silberne VERAH®Mobil mit großflächigen Aufdrucken auf Türen und Heckscheibe werden für die Hausarztpraxis Leasing-Gebühren in Höhe von 99 Euro im Monat fällig. Die restlichen 100 Euro übernehmen die Vertragspartner des HZV-Vertrags.

Innerhalb eines Jahres wurde bereits für über 300 MFA mit der Zusatzqualifikation »Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis« (VERAH®) ein Leasing-Vertrag für den markanten Dienstwagen abgeschlossen. Der fahrbare Untersatz sorgt bei Hausbesuchen für einen hohen Wiedererkennungswert.

Starke Stellung der Medizinischen Fachangestellten

Medizinische Fachangestellte haben im Rahmen der HZV Baden-Württemberg traditionell eine starke Stellung.
»Die HZV bedeutet für die MFA mehr Arbeit, aber auch neue Verantwortung«, betont Christine Wollmetshäuser, MFA aus Biberach und Schulungsreferentin für MFA im Hausärzteverband Baden-Württemberg. MFA sind in HZV-Praxen nicht nur für die Einschreibung der Patienten, sondern auch für Abrechnungsfragen und für die Vertragssoftware zuständig. Dazu kommt eine wichtige Rolle in der Versorgungssteuerung, insbesondere wenn die Zusatzqualifikation VERAH® erworben wird.

Rund 1.200 der 3.800 am AOK-Hausarztvertrag teilnehmenden Ärzte verfügen über eine MFA mit VERAH®-Zusatzqualifikation. Die VERAH® machen Hausbesuche bei chronisch kranken Patienten und kümmern sich um das Fallmanagement für Schwerstkranke. Das entlastet einerseits den Arzt, erweitert aber auch das Spektrum der Praxis.
»Die Versorgung chronisch kranker Patienten wird immer komplexer. Dafür müssen wir adäquate Strukturen schaffen. Die VERAH® macht die Hausarztpraxis zur Teampraxis, und davon profitieren nicht zuletzt die chronisch kranken Patienten«, betont Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg.

Aufwertung durch das VERAH®Mobil

Damit sie alle ihre Stärken ausspielen kann, muss eine VERAH® mobil sein. »Da wir wissen, dass drei von vier VERAH® in Landarztpraxen eingesetzt werden, war es naheliegend, sich zu überlegen, wie die Mobilität besser gewährleistet werden kann«, erläutert der Vorsitzende des Hausärzteverbands Baden-Württemberg, Dr. Berthold Dietsche. »Wir freuen uns, dass wir mit dem VERAH®Mobil einen Nerv getroffen haben und den HZV-Praxen ein weiteres attraktives Angebot machen können.«

Dr. Werner Baumgärtner, Vorstandsvorsitzender von MEDI Baden-Württemberg, nutzt in seiner Praxis schon seit Beginn der Initiative ein VERAH®Mobil: »Das Fahrzeug ist für die Mitarbeiterinnen ein großer Gewinn, weil sie dadurch sehr flexibel unsere chronisch kranken und älteren Patienten versorgen können. Außerdem hat das VERAH®Mobil bei diesen Patienten einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht und wird von ihnen sehr positiv wahrgenommen.«

Christine Wollmetshäuser war eine der ersten VERAH®, die mit einem VERAH®Mobil ausgestattet wurden. Sie ist davon voll und ganz überzeugt: »Ich halte das für eine super Sache. Hausbesuche werden dadurch viel unkomplizierter. Und das Auto mit der Beschriftung hat einen extrem hohen Wiedererkennungswert.« Letztlich werde die VERAH® in ihrer Funktion als Repräsentantin der Hausarztpraxis durch das VERAH®Mobil weiter aufgewertet, ist Wollmetshäuser überzeugt.

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